Erfolgreich mahnen und eintreiben

Mahnen an sich ist ja schon ziemlich unangenehm. Als Unternehmen will man einerseits sein Geld einfordern, man hat ja schließlich eine Leistung erbracht. Andererseits will man den Kunden oft nicht verärgern, sonst ist er möglicherweise in Zukunft kein Kunde mehr. Dieses schwierige Spagat gilt es, mit einer guten Mahnung zu meistern.

Im folgenden wird daher ein Überblick über Sinn & Zweck, Art & Weise der Mahnung geboten:

Werbung


Inkasso Rechtsanwalt Wien

Rechtsanwalt Inkasso
Mag. Balazs Esztegar LL.M.
Rechtsanwalt in Wien
führt für Sie die anwaltliche Mahnung durch und berät Sie, bei der Eintreibung von Forderungen in Österreich.

Tel: +43 1 997 4102
Mail: office(a)esztegar.at
Web: www.esztegar.at

Forderungseintreibung

Was ist eine Mahnung?

Eine Mahnung ist eine schriftliche Zahlungsaufforderung. Der Schuldner wird an die Fälligkeit einer geschuldeten Geldforderung erinnert und aufgefordert ("ermahnt"), diese umgehend zu begleichen. In der Regel werden ihm sonst gerichtliche Schritte angedroht.

Ziel der Mahnung

Die Mahnung hat die Begleichung der Geldforderung durch den Schuldner zum Ziel. Sie dient der Sicherung der Liquidität des Unternehmens und der Reduktion der Außenstände. Je effizienter gemahnt wird, desto weniger gerichtliche Eintreibungen sind notwendig.

Zeitpunkt der Mahnung

Das österreichische Recht sieht keine Verpflichtung zur Mahnung vor. Grundsätzlich ist die Klage ab dem ersten Tag des Zahlungsverzuges möglich. Im Regelfall ist es aber aufgrund der Gebräuche in der Praxis nicht üblich, gleich zu klagen. Mahnen sollte man daher jedenfalls umgehend nach dem Ablauf der Zahlungsfrist. Fristenkontrolle ist jedenfalls entscheidend! Wer nur "hier und da" eine Mahnung verschickt und die Termine nicht an fixe Vorgaben knüpft, wird weniger erfolgreich mahnen können.

Die Fälligkeit, das ist jener Stichtag, an dem die Zahlung eingelangt sein muss, richtet sich nach der Vereinbarung.

Form und Häufigkeit der Mahnung

Es gibt keine allgemeinen Formvorschriften für Mahnungen. Sinnvoll ist jedenfalls eine schriftliche Aufforderung, deren Zugang man auch nachweisen kann (zB: Einschreiben, Faxbestätigung, E-Mail Empfangsbestätigung). Es gibt zahlreiche verschiendene Muster für Mahnschreiben.

Zeitlich betrachtet sollte man nicht mehr als eine Zahlungserinnerung und maximal zwei Mahnungen verschicken. Bei einer dritten oder gar vierten Mahnung läuft man Gefahr, dass der Schuldner die Klagsdrohung nicht mehr ernst nimmt.

Wenn die Mahnung erfolglos bleibt

Zahlt der Schuldner aufgrund der Mahnung nicht, führt an einem Gerichtsverfahren kein Weg mehr vorbei.

Werbung