Rechtsfragen der Forderungsbetreibung

Im Mittelpunkt der Forderungsbetreibung steht das klassische Zivilrecht in Form des Mahnverfahrens. Es geht um Geld oder um geldwerte Ansprüche, die in der Regel auf der Grundlage eines Vertrages verrechnet wurden. Dabei kann es sich um einen Kaufvertrag, einen Werkvertrag oder ein anderes Rechtsgeschäft handeln. Aber auch bereicherungsrechtliche Ansprüche können zu Eintreibungen führen.

Erreicht man trotz gewonnenem Rechtsstreit keine tatsächliche Zahlung, führt der Weg oft an der Zwangsvollstreckung nicht vorbei. Hier kommt das Exekutionsverfahren ins Spiel. Die Mittel, die man einsetzen kann, sind zahlreich und vielfältig kombinierbar. Welches Exekutionsmittel angewendet wird, sollte stets im Einzelfall überlegt werden.

Im schlimmsten Fall ist der Schuldner zwischenzeitlich zahlungsunfähig geworden. Die Forderung wird damit (zum Großteil) uneinbringlich und kann nur noch im Rahmen des Insolvenzverfahrens geltend gemacht werden.

Neben materiellrechtlichen Problemen und Fragestellungen gibt es gerade in der Forderungseintreibung gewisse Verfahrensfragen, die es zu klären gilt. Auch die Eintreibung ausländischer Forderungen in ausgewählten Ländern wie etwa Tschechien oder Ungarn wird in Grundzügen vorgestellt.

Forderungseintreibung

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